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Hier finden Sie unsere Konzeption in reiner Textform - oder wenn Sie jetzt auf den Button "Unserer Konzeption" im Hauptmenü klicken, wunderschön gestaltet mit Fotos!

Konzeption der geplanten „Gemeinschaft Sonnenwald Schernbach“ 

1. Juni 2016

Unser Selbstverständnis Wir sind Teil der Bewegung, die eine sozial und ökologisch nachhaltige Alternative zur derzeitigen extrem ungerechten und zerstörerischen Lebenswirklichkeit auf unserem Planeten aufzubauen versucht. Dieses Ziel stellt radikale Anfragen an jede/n von uns.

Wir wollen ein Experimentierraum für ein Zusammenleben von Menschen sein, das jenseits aller Ideologien die Bedürfnisse der Zusammenlebenden in der Gemeinschaft, der Menschen im Umfeld und weltweit im Blick hat.

Wir sind eine weltoffene und gastfreundliche Gemeinschaft und wir begrüßen Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen, Altersgruppen und Schichten.

Menschenbild, Wertvorstellungen und Prinzipien der Gemeinschaftsbildung Wir sehen Menschen als freie, selbstverantwortliche Wesen, die im Zusammenspiel mit allen anderen Lebensformen auf diesem Planeten stehen. Menschen streben danach, sich selbst zu entfalten und erfahren Sinn und Lebensfreude im Einbringen ihrer Begabungen und Fähigkeiten in das große Ganze. Sie sind auf Kooperation und ein Miteinander angelegt.

Das Motto unserer Gemeinschaft lautet dementsprechend: „Gott hat nicht jedem alles gegeben, sondern jedem etwas, damit wir einander bedürfen.“ Albert Einstein

Wir gehen davon aus und möchten verwirklichen: Jede/r ist so, wie er bzw. sie ist, in Ordnung. Wir heißen in der Gemeinschaft jeweils den oder die andere/n in unserem Leben willkommen und sind bereit, unser Leben mit ihm bzw. ihr zu teilen. Gegenseitige Wertschätzung und Vertrauen untereinander, d.h. das Gewähren eines Vertrauensvorschusses, sehen wir als Voraussetzung für jegliche Gemeinschaftsbildung.

Wir beachten vier Grundprinzipien, die dazu geeignet sind, ein weites Feld guten Miteinanders aufzuspannen:

• Freiheit: Jede/r kann seine/ihre eigenen Entscheidungen treffen, solange er/sie dafür die Verantwortung übernimmt. Die einzige Begrenzung ist die Achtung der Freiheit und der Bedürfnisse der anderen.

• Eigenverantwortung: Wir sehen jeden Menschen als für sich selbst verantwortlich, sowohl in dem, was er/sie tut als auch in dem, was er/sie unterlässt. Das beinhaltet, alle Konsequenzen des eigenen Tuns und Lassens anzunehmen und nicht auf andere zu projizieren.

• Liebe, Verbindungen zwischen Menschen und Kreativität, die spontan entstehen und zum Ausdruck kommen, wollen wir wahrnehmen, zulassen, achten und pflegen.

• Gestaltung und Strukturen: Menschen brauchen Klarheit darüber, was sie selbst frei entscheiden können und wo es andererseits gilt, die Bedürfnisse der Gruppe oder Einzelner zu respektieren. Deshalb ist uns wichtig, Regeln, Rituale und Gruppengepflogenheiten bewusst zu gestalten und immer wieder neu an die Erfordernisse eines guten Zusammenlebens anzupassen.

Spiritualität und Religion Wir sehen Spiritualität und Rituale als zum Menschsein dazugehörig. Wir sind nicht auf eine spirituelle Richtung oder Religion festgelegt, sondern möchten exemplarisch für eine zukünftige Gesellschaft ein vertrauensvolles Neben- und Miteinander und den Dialog verschiedener religiöser und spiritueller Ausrichtungen fördern, sowie eine gemeinsame spirituelle Praxis als Ausdruck und zur Förderung unserer Gemeinschaft entwickeln.

Aufgaben unserer Gemeinschaft Unsere Gemeinschaft sieht ihre Schwerpunkte in den folgenden Bereichen:

• Verbundenheit mit der Erde 

• Begleitung von Menschen

• Bildungsarbeit

• Spiritualität

Konkretionen unserer Lebensgestaltung

1. Ort und Lebensformen Unsere Gemeinschaft ist geplant in der Gemeinde Seewald, Ortsteil Schernbach, im Kreis Freudenstadt, Nordschwarzwald. Sie bietet Raum für ca. 50 erwachsene Menschen plus Kinder und Jugendliche und sieht ein Zusammenleben aller Altersgruppen vor. Unsere Wohn formen reichen vom 1-ZimmerApartment bis zum Wohnen in größeren Wohngruppen und Wohnraum für Familien.

2. Gemeinschaftsstrukturen Es wird im Projekt kein Privateigentum an Grund, Boden und Gebäuden geben. Unsere Gemeinschaft hat die Rechtsform einer Genossenschaft, die die Gebäude erwirbt, das Gelände in Erbpacht und die Ackerflächen in Pacht von der Bruderhausdiakonie übernimmt. Wenn sich die Notwendigkeit ergibt, wird es weitere Strukturen und Rechtsformen geben, z.B. einen gemeinnützigen Verein und/oder eine Stiftung. Wir sind basisdemokratisch verfasst mit Plenum, fachspezifischen Arbeitsgruppen, Interessens- und Bezugsgruppen, sowie Vorstand und Aufsichtsrat der Genossenschaft. Wir nutzen das soziokratische Wahlverfahren, die soziokratische Entscheidungsfindung und das Konsensprinzip, das für uns grundlegend ist.

3. Kommunikations- und Konfliktkultur Wir pflegen intensiv und gezielt Aktivitäten zur Gemeinschaftsbildung und betreiben den Aufbau einer wertschätzenden Gesprächs- und Konfliktlösungskultur. Dabei erwarten wir die Bereitschaft jeder/s Einzelnen zur Selbstreflexion und Persönlichkeitsentwicklung. Darunter verstehen wir, die eigenen Prägungen, Begabungen und Fähigkeiten sowie den Zugang zu eigener Kreativität und Intuition zu entdecken und zu entwickeln. 

4. Neue Mitglieder und Aufnahmeverfahren Wir sind dabei, ein Aufnahmeverfahren zum Kennenlernen und zur Annäherung an die Gemeinschaft zu entwickeln. 5. Ökonomie: gemeinsames Wirtschaften Über die Genossenschaft werden die Kosten für Beratung, Kauf, Renovierung und Gestaltung der Gebäude und des Geländes getragen. Das gemeinsame Wirtschaften beinhaltet die gemeinschaftliche Nutzung von Wohnflächen, Betriebsgelände und land-wirtschaftlichen Flächen. Weitere Aspekte der Binnenökonomie müssen noch entschieden wer-den. Dazu gehört die Frage, wie viel wir teilen wollen. Es ist vorgesehen, dass die Mitglieder mit unentgeltlicher Gemeinschaftsarbeit zum Wohl des Ganzen beitragen. Möglichst viele Mitglieder der Gemeinschaft sollen ihre Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten innerhalb der Gemeinschaft finden. 

6. Projekte im Profit- und Non-Profitbereich Folgende Bereiche sind geplant: 

• Ökologische Landwirtschaft zur Selbstversorgung

• Archehof

• Tagungs- und Gästehaus: - Kunst- und Naturerfahrung - Kommunikation und Gemeinschaftsbildung - Körperarbeit

• Haus der Stille

• Inklusionsprojekte

• Kunst-, Kultur- und Handwerksbetriebe

• Praxen zur Gesundheitsvorsorge

7. Fürsorge untereinander / Gesundheitswesen Unser gemeinschaftliches Miteinander umfasst auch die gegenseitige Fürsorge. Die Unterstützung für Familien mit Kindern und Jugendlichen, die gemeinschaftliche Verantwortung für ein Umfeld, in dem Kinder finden, was sie zu einer freien Entfaltung ihrer Persönlichkeit brauchen, ist uns ein großes Anliegen. Unterstützung und Hilfe im Krankheitsfall als auch eine generationenübergreifende und fachgerechte Altersbegleitung sowie eine würdevolle Lebensabendgestaltung werden organisatorisch und fachlich bedacht.

8. Gebäude, Energie und Ressourcen Die Sanierung der bestehenden Gebäude erfolgt nach ökologischen und ästhetischen Gesichtspunkten – Einpassung in Landschaft und Umgebung liegt uns am Herzen.

Ein wichtiges Ziel unserer Gemeinschaft ist die weitgehende Unabhängigkeit im Energiebereich. Wir werden uns intensiv kundig machen, welche neuen Technologien zur Nachhaltigkeit für uns in Frage kommen (Solarenergie, Blockheizkraftwerk). Wasserwirtschaft, ein Zukunftsthema, wird uns beschäftigen, Carsharing ist geplant.

In Hinblick auf Kommunikationstechnologien wollen wir einen Ausgleich zwischen Praktikabilität und möglichst wenig Funkstrahlung erreichen, d.h. Internet über Kabel, WLAN nur in bestimmten Bereichen. Dabei streben wir schnelles Internet für z.B. Homeoffice an.

9. Soziale, lokale und internationale Vernetzung und Kooperationen Wir möchten gerne Teil des Gemeinwesens vor Ort sein und partnerschaftlich mit der Bevölkerung von Schernbach und den umliegenden Gemeinden in der Gestaltung von sozialen und ökologisch nachhaltigen Projekten zusammenarbeiten. Dabei ist uns die Förderung der regionalen Wirtschaftskreisläufe sehr wichtig.

Als Teil der Bewegung für eine neue gemeinschaftliche und ökologische Lebenskultur brauchen wir lokal, national und international die Vernetzung und Kooperation mit Gruppierungen und Verbänden in den Bereichen Ökologisches Bauen und Renovieren, Solidarische Landwirtschaft, neue Technologien zur Energiegewinnung, neue Weisen des sozialen Miteinanders und der Friedensarbeit.

Dazu werden wir sowohl an Fachtagungen teilnehmen als auch mittelfristig zu Fachtagungen und Workcamps zu uns einladen, sowie Angebote für Internationale Freiwilligendienste aufbauen.

Zur gegenseitigen Unterstützung und Bereicherung halten wir Kontakt zu anderen Lebensgemeinschaften, Ökodörfern und Gemeinschaftsprojekten, z.B. durch die Mitgliedschaft bei „Global Ecovillage Network (GEN) Deutschland“.

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Aktuelles

+ Schnupperwochenende für Entschlossene +

Nur noch freie Plätze am 14.-16.09. 2018

in Schernbach im Haus Sonnenwald 

Maximal 10 Teilnehmer*innen !

Bitte anmelden bei anja@gemeinschaft-sonnenwald.de

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++ Helfer*innentage für Aktive ++

28.-30. September 2018

Bitte anmelden bei nicola@gemeinschaft-sonnenwald.de

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+++ Info-Café für Neugierige +++

Achtung: 22. Juli entfällt, dafür am 26. August / 11. November 2018

Jeweils Sonntag, 15:00-17:30 Uhr 

Bitte anmelden bei christin@gemeinschaft-sonnenwald.de

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++++ Sommercamp für Sonnenwaldinteressierte ++++

Sonntag bis Sonntag, 5.-12. August 2018, Haus Sonnenwald

Bitte anmelden bei nicola@gemeinschaft-sonnenwald.de

Hier geht's zur Einladung →

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Auswärtstermine

+ Die Gemeinschaft stellt sich vor +

Tagung der Evangelischen Akademie Bad Boll

"Wege zu einer anderen Ökonomie. Gelebte Beispiele im Diskurs"

13.-14. Juli 2018 

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